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PNF Proprioceptive Neuromuskuläre Facilitation

PNF, Proprioceptive Neuromuskuläre Facilitation wurde im Kaiser Hospital in Californien von Maggie Knott und Hermann Kabat entwickelt.
Grundsätzlich versuchten die beiden eine Richtlinie für die Arbeit mit neurologisch erkrankten Patienten zu schaffen. Dabei ist die PNF Philosophie ein Kernteil der Arbeit.
Die beiden gingen davon aus, dass jeder Mensch - ganz egal wie beeinträchtigt er ist - Potential hat. Sie hatten den ganzen Menschen im Fokus und legten großen Wert auf eine positive Therapieausrichtung - auf die Dinge die noch möglich waren.
Die Bewegungen sind so gewählt, dass sie sich am täglichen Leben orientieren (waschen, anziehen, Bettmobilität, kochen, putzen, gehen) damit ist es für den Patienten leichter zu verstehen, warum er üben soll. Denn wenn ein gutes funktionelles Ziel gefunden wird, hat der Patient eine hohe Motivation.
Es wird immer nach den Ressourcen gesucht, stärkere Muskeln können schwächere unterstützen um wieder im Alltag eingesetzt zu werden. Und die Patienten werden dazu angehalten regelmäßig zu üben.
Später entdeckten Maggie Knott und Dr. Kabatt, dass Muskulatur in Spiralen im Körper angeordnet sind, und sie entwickelten Strategien, diese Muskelketten mittels gezielten Widerständen bestmöglich zu aktivieren.
Von 2009 bis 2010 studierte ich in Vallejo Californien, bei den Nachfolgern von Dr. Kabatt und Maggie Knott. Dabei habe ich gelernt, daß die PNF Philosophie für jeden Menschen angewandt werden kann und sowohl im Sport als auch im neurologischen Bereich optimale Erfolge erzielt.